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Bekannte Probleme zu LASAT

Bekannte Probleme

Unvollständiges Ausschreiben sehr großer DMN-Dateien mit binärem Datenteil (in der Regel DTBA-Dateien)

offen
Betroffen
LASAT bis 3.5.7
Beschreibung

DMN-Dateien mit sehr großem binären Dateinteil (ungepackt größer als etwa 2.1 GB) werden unter Umständen bzw. mit Sicherheit (ungepackt größer als etwa 4.3 GB) nur unvollständig ausgeschrieben, ohne dass eine Fehlermeldung erfolgt. Das betrifft in aller Regel nur DTBA-Dateien (verwendet zur Berechnung von Perzentilen und Überschreitungshäufigkeiten, z.B. dtba000.dmna), die für viele Stoffe und viele vertikale Schichten (Nzd>1 oder nicht gesetzt in grid.def) erzeugt wurden.

Diese Dateien können anschließend von LASAT-JAVA-Routinen (zum Beispiel Lopxtr und IBJdis) nicht eingelesen werden, es erfolgt eine Fehlermeldung. Von LASAT-C-Routinen (zum Beispiel Lopqtl) werden sie nur unvollständig eingelesen, es erfolgt nicht notwendigerweise eine Fehlermeldung.

Die Größe des binären Dateinteils bemisst sich an der Byte-Länge eines Datenrecords und den Laufbereichen der Indizes i, j, k, l (nx, ny, nz, Anzahl Stoffe nl). Für DTBA-Dateien und Verwendung der Option MAXIMA in param.def beispielsweise beträgt die Länge des Datenrecords 224 Bytes (2 mal 28 Float-Zahlen zu je 4 Bytes, siehe Eintrag "size" im Dateikopf). Damit sollte nx*ny*nz*nl kleiner als (2^31-1)/224 bzw. rund 9.5*10^6 sein, um ein unvollständiges Ausschreiben auszuschließen. Bei beispielsweise 200 Maschen jeweils in x- und y-Richtung und 20 Stoffen sollte die Anzahl der ausgeschriebenen Vertikalintervalle auf kleiner als 12 gesetzt sein.

Workaround
Bei Bedarf die Anzahl der ausgeschriebenen Vertikalintervalle reduzieren (Nzd in grid.def, Nzd=1 ist der Standard bei mit AUSTAL erzeugten Dateien und in der Regel ausreichend) oder die Anzahl der Stoffe oder der Maschen reduzieren.

Kein Eingriff in den Gittersatz mit Option -f

offen
Betroffen
Lopzet mit Netzschachtelung
Beschreibung
Lopzet liest die Gitterinformationen aus der Datei grid.def und versucht dann, die Konzentrationsdateien für diese Gitter einzulesen und den Konzentrationswert aus dem feinsten Gitter, das den Monitorpunkt enthält, auszulesen. Dieser Mechanismus darf nicht mit der Vorgabe des Namensformats (Option -f) umgangen werden.

Es ist wichtig, dass bei Verwendung dieser Option die Platzhalter für die Gitterindizes (und die Zeitintervalle) in der Formatangabe erhalten bleiben (so wie in der Standardsetzung), also zum Beispiel -fcon%04da%d%d.dmna. Andernfalls kommt Lopzet durcheinander und weist die Gitterindizes für die Monitorpunkte falsch zu.

Workaround
Diesen Hinweis beachten.

Kommentar-Zeichenkette

offen
Betroffen
LTool AddIm 2.0.0
Beschreibung
Der optionale Kommentar, der für die Ausgabedatei angegeben werden kann, darf kein Komma enthalten, da AddIm sonst mit der Zählung der durch ein Komma getrennten Parameter durcheinanderkommt.
Workaround
Kein Komma verwenden.

Hilfetext in der Konsole

offen
Betroffen
LTool AddIm 2.0.0
Beschreibung
Im in der Konsole ausgegebenen Hilfetext (Aufrufoption -h) wird fälschlicherweise ein Semikolon statt eines Kommas als Trennzeichen für Werte in den Aufrufoptionen aufgeführt.
Workaround
Die Dokumentation im Referenzbuch verwenden.

Behobene Probleme

Zugang zum OSM-Server

behoben
Betroffen
GeoMapper / GeoOsm bis 1.0.0
Beschreibung
Die Schnittstelle zum Karten-Server wurde von OpenStreetMap im ersten Quartal 2020 geändert. Mit der bisherigen Schnittstelle können keine Karten mehr heruntergeladen werden.
Workaround
-
Behoben am
2020-01-28 (GeoOsm 1.0.2)

LTool DefCheck mit meteo.def ohne Zeitreihe

behoben
Betroffen
LTdefcheck bis 1.3.5
Beschreibung
Falls in meteo.def keine Zeitreihe definiert ist, stürzt das LASAT-Werkzeug DefCheck beim Prüfen des Projektes ab.
Workaround
Eine kurze Dummy-Zeitreihe einfügen, z.B.
! T1 T2 dummy
Z -inf +inf 0

Behoben am
2020-07-31 (LTdefcheck 1.3.6)

Fragen und Antworten zu LASAT · LASAT

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