Das Vorliegen einer Geruchsstunde wird programmintern durch den
Vergleich des in einer Gitterzelle bestimmten Stundenmittels der
Konzentration mit der Beurteilungsschwelle festgestellt. Dafür muss die
Konzentration räumlich hinreichend aufgelöst sein. Für Stundenmittel ist
im allgemeinen eine höhere räumliche Auflösung als für Langzeitmittel
erforderlich. Dieser Punkt kann insbesondere im Nahbereich von
bodennahen Punktquellen von Bedeutung sein. Als Faustregel sollten in
diesem Fall zwischen Quelle und Aufpunkt mindestens 5 Gitterzellen
liegen. Ist die Gittermasche zu groß, wird die Konzentration nicht
ausreichend aufgelöst und die daraus abgeleitete
Geruchsstundenhäufigkeit wird unter Umständen je nach Emissionsrate
unter- oder überschätzt.
Auf Grundlage der räumlich hinreichend aufgelösten Ergebnisse einer
Ausbreitungsrechnung können im Nachhinein größerflächige Mittel bestimmt
werden. Hierfür kann beispielsweise das kleine Hilfprogramm A2KArea.jar
eingesetzt werden. Diese Besonderheit der räumlichen
Mittelung von Geruchsstundenhäufigkeiten liegt in der nichtlinearen
Beziehung zwischen Geruchsstunde und Konzentration begründet
(ja/nein-Entscheidung: Konzentration über oder unter der
Beurteilungsschwelle). Für die räumliche Mittelung einer Konzentration
können direkt die auf einem gröberen Netz ausgewiesenen
Konzentrationswerte herangezogen werden.
(14)
Welche Bedeutung hat eine Konzentrationszeitreihe im Rahmen einer AKS-Rechnung?
Keine, da die hierin enthaltenen Konzentrationswerte das statistische
Gewicht enthalten und nicht unmittelbar interpretiert werden können
(siehe auch FAQ 11). Für AKS-Rechnungen sollte daher der Flag MNT nicht
verwendet werden.
(13)
Warum ist eine Rate=8 (entsprechend AUSTAL-Qualitätsstufe 2) in manchen Situationen nicht ausreichend, um die Geruchsstundenhäufigkeit zuverlässig zu bestimmen?
Um systematische Effekte bei der Berechnung der
Geruchsstundenhäufigkeit auszuschließen (siehe Erläuterungen im Anhang
des AUSTAL- und LASAT-Handbuches), muss mit einer genügend großen
Zahl von Simulationspartikeln gerechnet werden. In der Regel (eine
oder mehrere, dicht beieinander liegende, bodennahe Quellen,
Standard-Vertikalraster) ist dafür bei Zeitreihenrechnungen eine
Rate=8 (AUSTAL-Qualitätsstufe 2) ausreichend. Wenn die
Quellen jedoch sehr weit voneinander entfernt sind oder eine
emissionsseitig dominierende Quelle aufgrund ihrer Bauhöhe und/oder
Überhöhung kaum zur Gesamtimmission beiträgt (aber trotzdem die meisten
Partikel, die entsprechend der Quellstärke aufgeteilt werden, auf sich
zieht), kann eine deutlich höhere Rate erforderlich sein. Das ist auch
der Fall, wenn das Auszählvolumen (Mittelungsvolumen) durch Wahl einer
sehr feinen horizontalen oder vertikalen Maschenweite stark reduziert
wird. Wenn der systematische Effekt unterbunden wird, ist die
ausgewiesene (absolute) statistische Unsicherheit auch bei
Geruchsstunden eine vertrauenswürdige Schätzung.
(12)
Warum werden zum Teil Stoffe, die AUSTAL nicht kennt, von dem LTool Lopxtr nicht ausgewertet?
Achten Sie darauf, dass die Stoffnamen keinen Bindestrich ("-")
enthalten. Er dient den LTools als Erkennungszeichen für eine
anschließende Korngrößenklasse nach TA Luft. Verwenden Sie stattdessen
einen Unterstrich ("_").
(11)
Welche Bedeutung hat die Gesamtemission, die LASAT bei einer AKS-Rechnung in die Protokolldatei lasat.log ausschreibt?
Die Gesamtemission hat keine unmittelbare Bedeutung, da es sich bei
einer AKS-Rechnung um die gewichtete Überlagerung von stationären
Situationen ohne direkten Zeitbezug handelt (der Zeitbezug von einer
Stunde für die Einzelsituation bzw. von einem Jahr für die gesamte AKS
ist eine Interpretation).
In der rechnerischen Abarbeitung der AKS wird eine Einzelsituation
formal über die Dauer eines Tages gerechnet (in einer Weise, die im
Ergebnis dem einer stationären Situation entspricht). Zu Anfang des
Tages erfolgt die Freisetzung über eine Dauer, die proportional zum
statistischen Gewicht der Einzelsituation ist. Die Summe der
Emissionszeiten über alle Situationen ist ein Tag. Zusätzlich wird die
vom Benutzer vorgegebene, konstante Emissionsstärke q mit der Anzahl N
der Einzelsituationen multipliziert, damit das Mittel über die N Tage
dem Mittel über alle Einzelsituationen entspricht.
Die formale Gesamtemission ist daher q*24h*N. Zum Vergleich: In einer
echten Zeitreihenrechnung über 365 Tage ist die Gesamtemission bei
konstanter Quellstärke q*24h*365. Die Gesamtemission der AKS-Rechnung
ist also um den Faktor N/365 höher als bei einer entsprechenden
Zeitreihenrechnung, wobei N die Anzahl der Situationen ist, die in der
Datei param.def als Parameter Average vorgegeben wird.
Beachten Sie, dass in einer AKS-Rechnung der Parameter Emisfac
in Datei emissions.def als zeitabhängig deklariert werden muss. Seine
Zeitreihe wird von Lpraks in Datei variable.def festgelegt und
steuert das An- und Abschalten der Emission und die Multiplikation mit
dem Faktor N.
(10)
Was muss ich beachten, wenn ich DEF-Dateien aus dem temporären WORK-Verzeichnis einer AUSTAL-Rechnung für eine LASAT-Rechnung übernehmen will?
Dieses Verfahren ist mit Vorsicht durchzuführen, da diese DEF-Dateien
nicht notwendigerweise den aktuellen LASAT-Konventionen genügen.
(9)
Warum werden die in meteo.def für mehrere Anemometerhöhen (Ha = { ... }) vorgegebenen Werte von Ua und Ra nicht verwendet?
Bei Angabe mehrerer Anemometerhöhen darf nicht die
Grenzschichtmodell-Version 5.x oder 2.6 benutzt werden. Mit diesen Versionen
werden streng die Profile nach TA Luft verwendet.
(8)
Worauf muss bei der Verwendung extern erzeugter Windfelder geachtet werden?
- Die Windfelder müssen auf dem Arakawa-C-Netz definiert sein.
- Vor der Ausbreitungsrechnung wird intern die Restdivergenz in
jeder Gitterzelle durch einfache Anpassung der z-Komponente
beseitigt. Die bereitgestellten Windfelder sollten daher möglichst
divergenzfrei sein, damit sich diese Anpassung auf ein Minimum
beschränkt.
- In den Windfeldern wird als Vertikalkomponente die s-Komponente
erwartet, nicht die z-Komponente. Diese ist gegebenenfalls
sorgfältig festzulegen. Bei einem geländefolgenden Koordinatensystem
(das ist der Standard) und einem horizontalen Strömungsfeld ist die
s-Komponente über jedem nicht-horizontalen Geländesegment ungleich
0, da sie den Fluss durch den Boden der geländefolgenden Gitterzelle
beschreibt. In einem einfachen Ansatz kann die s-Komponente am
Erdboden auf 0 gesetzt (das ist ohnehin eine notwendige
Randbedingung) und die s-Komponente in den darüberliegenden
Gitterzellen Schritt für Schritt so festgelegt werden, dass die
Divergenz in jeder Zelle verschwindet (so wird auch intern vor der
Ausbreitungsrechnung die Restdivergenz beseitigt). Eine Ausnahme ist
das Initialisierungsfeld (Gruppenkennung f): Hier kann alternativ
zur s-Komponente die z-Komponente vorgegeben werden (zur Festlegung
siehe Referenzbuch). Je weniger das diagnostische Verfahren die
Vertikalkomponente des Initialisierungsfeldes ändern muss, desto mehr
bleiben die vorgegebenen Horizontalkomponenten des
Initialisierungsfeldes erhalten.
- Sollen die Windfelder ohne Skalierung verwendet werden, muss in der
Datei meteo.def trotzdem Ua und die Stabilitätsklasse
(Klasse Km oder Obukhov-Länge Lm) angegeben sein, damit LASAT
hieraus die Schubspannungsgeschwindigkeit für die (ebenen)
Turbulenzprofile bestimmen kann.
Die Stabilitätsklasse (Klasse oder Obukhov-Länge)
wird auch benötigt, wenn LASAT eine Abgasfahnenüberhöhung
entsprechend VDI 3782-3 festlegen soll. Wird die Abgasfahnenüberhöhung
mit PLURIS berechnet, benötigt PLURIS die Schubspannungsgeschwindigkeit; sie kann
explizit vorgegeben werden, sonst wird sie intern aus dem theoretischen Windprofil berechnet; in letzterem Fall sind also Vorgaben von Km/Lm, Ua, Ha, Z0, D0 erforderlich, auch wenn ansonsten sämtliche Felder extern vorgegeben werden.
Ohne
Abgasfahnenüberhöhung und bei Vorgabe aller Wind- und
Turbulenzfelder muss zumindest formal eine Klasse angegeben sein,
damit nicht alle meteorologischen Zeitintervalle als ungültig
gekennzeichnet werden.
- Die tatsächlich von LASAT verwendeten meteorologischen Felder
können mit Hilfe des Programms Lprprf inspiziert werden. Es
erzeugt für einen vorgegebenen Zeitpunkt die Datei prfa0li.dmna
mit den Modellfeldern, wie sie von Lasat in der Ausbreitungsrechnung
verwendet werden. Dies ist ein wichtiges Hilfsmittel für die
Prüfung, ob extern erzeugte Felder den Anforderungen von LASAT
genügen. Vor der tatsächlichen Ausbreitungsrechnung sollten die
Dateien prfa0li.dmna wieder gelöscht werden, da Lasat
die Felder sonst direkt aus diesen Dateien ausliest und so
nachträgliche Änderungen in meteo.def oder den vorgegebenen Feldern
unberücksichtigt blieben.
- Gebäude: Gebäude werden
auf dem Gitter aufgelöst. Eine Zelle wird als Gebäudezelle
angesehen, wenn die Vertikalkomponente Vs des Windvektors auf dem
Zellenboden einen Wert gleich -99 m/s hat. Bei nachträglichen
Änderungen des Windfeldes (z.B. Aufprägung topographischer Effekte)
darf dieser Wert nicht verändert werden. Unterhalb einer
Gebäudezelle darf sich keine freie Zelle befinden (dies führt
entweder zu einer Fehlermeldung oder zu fehlerhaften
Konzentrationswerten).
- Geländeprofil in
Kombination mit Netzschachtelung:
LASAT passt die in den Dateien srfa0li.dmna definierten
z-Werte für die äußersten zwei Randstreifen der inneren Netze anhand
der Daten des nächst gröberen Netzes so an, dass ein möglichst
glatter Übergang zwischen den Netzen gewährleistet ist. Die so
"getunten" z-Werte werden in die von LASAT erzeugten Windfelddateien
ausgeschrieben. Diese Werte müssen auch für die externen Windfelder
verwendet werden. Im Standardmodus (Index Wind nicht
gesetzt) prüft LASAT die Übereinstimmung von z-Werten in der
Windfelddatei mit den intern erzeugten Werten und bricht bei
Abweichungen mit einer entsprechenden Fehlermeldung ab.
- Einbindung in eine
Windfeldbibliothek: Wenn extern erzeugte Windfelder in
eine Standardbibliothek eingefügt werden, um sie über Auswahl eines
Wertes größer 0 für den Index "Wind" in Datei meteo.def direkt
anzusprechen (z.B. bei der Modellierung eines zeitabhängigen
Kaltluftabflusses), dann sollte darauf geachtet werden, dass diese
Felder nicht bei Situationen mit Index "Wind" gleich 0 als
Basisfelder für die übliche Überlagerung herangezogen werden. Das
kann vermieden werden, indem der Ausbreitungsklassenindex "akl" im
Dateikopf auf z.B. 7 gesetzt wird. Das Feld wird dann zwar in die
Liste der Basisfelder übernommen, aber nicht als solches verwendet,
da bei der Überlagerung nur Indizes 1 bis 6 angesprochen werden. Die
Liste der eingelesenen Basisfelder und ihrer Klassenzuordnung kann
mit der Lasat-Aufrufoption -p auf den Bildschirm und in die Datei
lasat.log ausgegeben werden. Ob diese Felder dann während der
Rechnung so überlagert oder eben nicht überlagert werden wie
erwünscht, sollte anhand der intervallweisen Ausgaben in Datei
lasat.log sorgfältig überprüft werden.
(7)
In stark gegliedertem Gelände erhalte ich Konzentrationsverteilungen, die ich so nicht erwarten würde (z.B. Ansammlung von Schadstoffen in einer Talebene).?
Prüfen Sie, ob die Restdivergenz des Windfeldes hinreichend klein
ist. Bei starken Geländeunebenheiten (Steigungen von mehr als 1/4)
konvergiert das Iterationsverfahren bei der Beseitigung der Divergenz
nur langsam, 100 Iterationsschritte (Standard) sind hier eventuell
nicht ausreichend (Parameter Im in grid.def). Als Faustregel sollte
die Restdivergenz (Dimension Geschwindigkeit/Länge, siehe Lprwnd.log)
deutlich kleiner sein als die typische Anströmgeschwindigkeit geteilt
durch die typische Hindernisabmessung.
(6)
Was muss ich bei der Definition von Gebäuden beachten?
- Gebäude werden auf dem Rechengitter aufgerastert und in dieser
Form berücksichtigt. Die Aufrasterung wird standardmäßig in der
Datei volout00.dmna ausgegeben und kann hier überprüft werden.
- Die Unterkante eines Gebäudes liegt immer auf dem Erdboden.
- Die Dachneigung verläuft immer parallel zum Erdboden.
(5)
Warum werden Änderungen in manchen Eingabedateien (zum Beispiel Gebäudedefinitionen oder meteorologische Parameter) nicht erkannt?
Vor einer Rechnung schauen Programme wie Lprwnd oder Lprgrd
nach, ob schon binäre Parameterdateien vorhanden sind (zum
Beispiel grdaxxx.dmna
sldaxxx.dmna
srfa100.dmna
Sind diese vorhanden, werden sie nicht neu erzeugt. Löschen Sie vor
dem Programmstart diese Dateien, damit Ihre Parameteränderungen auch
wirklich berücksichtigt werden.
(4)
Was ist bei der Berechnung von Windfeldern in komplexem Gelände zu beachten?
Der an der Anemometerposition vorgegebene Windvektor wird zur
Erzeugung des freien Anströmfeldes verwendet, welches dann an das
Gelände angeglichen und divergenzfrei gemacht wird. Bei diesem Vorgang
kann sich auch der Windvektor an der Anemometerposition ändern. Damit
das endgültige Windfeld am Anemometerort exakt die vorgegebenen Werte
besitzt, müssen zuerst zwei Basisfelder erzeugt werden (zum Beispiel
Anströmung aus Süden und aus Westen), aus denen durch
Linearkombination das endgültige Windfeld gebildet wird
(Windfeldbibliothek). Dieses Verfahren ist vor allem dann vorzuziehen,
wenn das Anemometer nicht in freiem Gelände, sondern zum Beispiel in
der Nähe eines Berghangs liegt. Die Verwendung von (eventuell intern
erzeugten) Basisfeldern ist daher die Standardeinstellung.
Beachten Sie, dass für sehr ungünstige Anemometerpositionen die
Basisfelder am Anemometerort aufgrund von zum Beispiel
Kanalisierungseffekten bei stabiler Schichtung fast parallel verlaufen
können. In diesem Fall ergeben sich meist sehr hohe Werte für die
Faktoren, die zur Linearkombination verwendet werden (siehe
lprwnd.log) und es treten im endgültigen Windfeld unerwünschte Effekte
auf. Es ist daher wichtig, die Anemometerposition in komplexem Gelände
sorgfältig zu wählen.
Wird in grid.def der Netztyp (Ntype) mit 2 bzw. FLAT3D vorgegeben, dann müssen keine Oberflächendateien srfa*.dmna vorgegeben werden. Es sollten auch keine vorgegeben werden, da sie sonst eingelesen und verwendet, aber verschiedene interne Tests übergangen werden. Mit Oberflächendateien sollte grundsätzlich der Netztyp 3 bzw. COMPLEX verwendet werden.
(3)
Warum konvergiert die Berechnung des Windfeldes mit Lprwnd für stabile Schichtung für ein von mir gewähltes Gelände mit großen Höhenunterschieden nicht?
Das diagnostische Windfeldmodell Lprwnd verwendet zur Berechnung des
Windfeldes in komplexem Gelände die Gewichtungsfaktoren av und ah. Ist av>1, so wird ein Hindernis
eher umströmt als überströmt. Die resultierende Strömung entspricht
einer Potentialströmung (av=1), die sich ergeben würde, wenn das
Hindernis um den Faktor av erhöht wäre. Der Faktor av wird aus einer
charakteristischen Geschwindigkeit, vc, und einer charakteristischen
Längenskala der Geländeunebenheiten berechnet. Bei Gelände mit starken
Höhenunterschieden kann es vorkommen, dass das so berechnete av zu groß
ist. Für diesen Fall ist bekannt, daß Konvergenzprobleme auftreten
können. Erfahrungsgemäß sollte av den Wert 5 nicht überschreiten. Über
die Aufrufoption -m<AvMax> von Lprwnd kann ein reduzierter
Maximalwert für av vorgegeben werden (Standard ist 10).
(2)
Warum ergeben sich in meiner Rechnung in komplexem, stark erhöhtem Gelände mit Lprwnd für labile Schichtungen unsinnige meteorologische Profile?
Beachten Sie, daß in LASAT die Mischungsschichthöhe für negative
Obukhov-Längen (labile bis neutrale Schichtungen, Klassen III/2,
IV, V) über NN gerechnet wird. Hat das Gelände einen globalen
Höhen-Offset (beispielsweise ein Hügel auf einem Plateau), so muss
dieser Offset zu der Mischungsschichthöhe dazuaddiert werden. Siehe Referenzbuch.
(1)
Wenn ich die Quellstärke um einen Faktor 1000 erhöhe, so ergeben sich nicht um genau einen Faktor 1000 erhöhte Konzentrationen - warum?
Im ersten Moment würde man erwarten, dass sich in diesem Fall exakt um
einen Faktor 1000 erhöhte Konzentrationen ergeben, da die Trajektorien
der Simulationsteilchen unverändert bleiben und sich nur die Masse,
die von jedem Simulationsteilchen repräsentiert wird, erhöht. Bei der
Berechnung der Gesamtteilchenzahl, die von der Quellstärke abhängt,
können jedoch Rundungsfehler auftreten (die Teilchenzahl muss
ganzzahlig sein!), so daß bei Vorgabe einer anderen Quellstärke auf
einmal mit einem Teilchen mehr oder weniger gerechnet wird. Damit
teilt sich auch die Folge von Zufallszahlen, die zur Berechnung der
Teilchentrajektorien benötigt werden, anders auf die Teilchen auf und
es entstehen entsprechend andere statistische Fluktuationen in der
Konzentrationsverteilung.